Zahnärztin Andrea Porsche

Lebenslauf

  • 1990 – 1995 – Studium der Zahnmedizin in Berlin und Dresden
  • 1995 – Erhalt der Approbation als Zahnärztin
  • 1995 – 1997 –  Zahnärztin / wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden Zentrum für Zahn Mund und Heilkunde Klinik u. Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • 1998 – 1999 – zahnärztliche und oralchirurgische Tätigkeit in einer Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie bei Augsburg
  • 2000 – angestellte Zahnärztin in Zahnarztpraxis Linke, Langerringen
  • 2001 – 2017 – Niederlassung in eigener Zahnarztpraxis im Allgäu
  • 2017 – Verkauf meiner Praxis wegen familiärem Wohnortwechsel
  • 2018 – Tätigkeit als angestellte Zahnärztin in München

Ständige Fortbildungen in allen Bereichen der Zahnmedizin.

Seit 2011 Mitarbeit in der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V.

Persönliches:
Verheiratet, ein Sohn

Dr. Andrea Prosche

Tätigkeitsschwerpunkte

Im Interesse der Patienten lege ich großen Wert  auf einen prophylaxeorientierten Zahnerhalt und eine ganzheitliche Herangehensweise.
Dabei sehe ich die Zahnmedizin als Teilgebiet der Medizin.
Meine Aufgabe als Zahnärztin ist, die Gesamtgesundheit der Patienten über die Zahngesundheit zu verbessern.

  • hochwertige Füllungen
  • minimalinvasive dentinadhäsive Zahnrekonstruktionen zur Vermeidung von Kronen
  • ästhetische minimalinvasive Frontzahnumgestaltungen, auch Veneers
  • angstvermeidende Kinderbehandlungen
  • einfühlsame Behandlung von Angstpatienten
  • gründliche Therapie von Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontalbehandlungen)
  • funktionell hochwertiger und langlebiger Zahnersatz (Kronen, Brücken, Teleskopprothesen) auch implantatgetragener Zahnersatz
  • operative Behandlungen (Weisheitszahnentfernungen, Wurzelspitzenresektionen u.a.)
  • Wurzelbehandlungen
  • Behandlung funktioneller Probleme z.B. stark abgekaute Zähne, Kiefergelenksbeschwerden

Weitere Informationen zu den Tätigkeitsschwerpunkten

ganzheitliche Zahnmedizin

  • der Mensch wird als Einheit gesehen
  • neuere Forschungsergebnisse zeigen Zusammenhänge zwischen Zahngesundheit und allgemeiner Gesundheit z.B. unbehandelte Parodontalerkrankungen führen zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie Schlaganfall, zu einem erhöhten Risiko von Frühgeburten und verschlechtern den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern

Füllungen

  • Defekte an Zähnen entstehen durch Befall mit Kariesbakterien oder durch Abbruch von Zahnstücken. Eine Füllung schafft wieder den dauerhaften Verschluss des Defektes.
  • Minimalinvasiv heißt: Von Ihrem eigenen Zahn wird soviel wie möglich der gesunden Zahnsubstanz erhalten und schonend nur die erkrankte Stelle abgetragen.

Einfache Füllung – keine Zuzahlung nötig

  • Geforderte Haltbarkeit: 2 Jahre
  • Das Füllungsmaterial muss nicht der Zahnfarbe angepasst sein. Es ist also eher grau, gelblich oder silbrig dunkel.

Hochwertige Füllung mit Zuzahlung

  • Das Füllungsmaterial wird spaltenfrei mit dem Zahn verklebt (dentinadhäsive Technik).
  • dadurch längere Haltbarkeit der Füllung (in der Regel viele Jahre)
  • Die Farbe des Füllungsmaterials ist Ihrer Zahnfarbe angepasst, die Füllung ist sozusagen nicht sichtbar.
  • Ihr Vorteil: Mit hochwertigen Füllungen versorgte Zähne fallen nicht auf und sind langlebiger!

Interessant – Ihr Vorteil:

  1. Durch moderne dentinadhäsive und zahnerhaltende Füllungstechniken kann oft die wesentlich teurere Anfertigung einer Krone vermieden oder zumindest herausgezögert werden!
  2. Durch diese minimalinvasive Adhäsivtechnik sind auch hochästhetische, langlebige und kostengünstige Umgestaltungen von unschönen Frontzahnstellungen ohne den Aufwand einer kieferorthopädischen Behandlung möglich.

Keramikinlays / Veneers

  • Bei größeren Defekten geeignet
  • höchste Ansprüche an Funktion, Langlebigkeit und Aussehen

Goldinlays

  • Für nicht so sichtbare Bereiche geeignet
  • höchste Ansprüche an Langlebigkeit und Funktion

Kinderbehandlungen

  • spielerisch leichte Einführung in die zahnärztliche Behandlung
  • angstvermeidende Gesprächsführung – auch mit den Eltern
  • Schmerzfreiheit, Geborgenheit, viel Verständnis und Wohlwollen Ihrem Kind gegenüber
  • Erfahrung in der Kommunikation mit Kindern, so dass die notwendige Behandlung effektiv und effizient durchgeführt werden kann
  • Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zum Kind und den Eltern

Behandlung von Angstpatienten

  • möchte Angstpatienten zu einem schönen Lächeln und gesunden Zähnen verhelfen und ihnen damit ihre Lebensfreude zurückgeben
  • habe lange Erfahrung mit Angstpatienten
  • habe früher selbst Angst vor der Zahnarztbehandlung gehabt einfühlsame Behandlung mit Verständnis und Respekt und ohne Vorwürfe
  • Behandlung in entspannter Atmosphäre und mit Wertschätzung für Ihren Mut in der für Sie persönlich schwierigen Situation
  • geduldiges Erklären der Behandlung ohne Druck
  • Sie allein bestimmen und entscheiden, was getan werden soll
  • alles geschieht nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung
  • Ich versichere Ihnen: Niemals wird Ihnen eine alptraumhafte Situation widerfahren!
  • Wir sind Ihre Verbündete, die nur das tun, was Sie auch möchten.

Operative Behandlungen

  • Schonende Entfernung von Weisheitszähnen
  • Wurzelspitzenresektionen (WSR) Ist ein operatives Verfahren zum Zahnerhalt durch Abtragung der Wurzelspitze und Entfernung des entzündlich veränderten Gewebes.
    Ihr möglicher zusätzlicher Nutzen dabei: Eine wesentliche Verbesserung der Prognose des Zahnes kann durch einen zusätzlichen bakteriendichten Abschluss des Wurzelkanales erreicht werden.
  • Therapie von Zahnfleischdefekten (Rezessionen) durch Deckung mit Eigengewebe

Ihr neuer Zahnersatz

Sie haben einen neuen Zahnersatz erhalten. Wir alle haben uns dabei große Mühe gegeben. Sie selbst hat es Zeit, Geld und persönliches Durchhaltevermögen gekostet. Wir müssen nun alles tun, damit ihr Zahnersatz für lange Zeit funktionstüchtig bleibt.
Dieses Ziel lässt sich nur durch intensive tägliche Pflege und regelmäßige Kontrolluntersuchungen erreichen. Wird dies vernachlässigt, war die Investition umsonst.

Durch regelmäßige Kontrollen können wir Schäden am Prothesenlager, an den Zähnen, am Kiefergelenk und an der Zahnersatzkonstruktion vermeiden und damit die verbesserte Kauffähigkeit und das bessere Aussehen langfristig erhalten.

Das Kauorgan ist ein Organsystem mit vielen verschiedenen Einzelfunktionen Schleimhaut, Zunge und die noch vorhandenen Zähne müssen sich erst an den Fremdkörper gewöhnen. Dies gilt für herausnehmbaren und festsitzenden Zahnersatz. Diese Eingewöhnungszeit kann eine Weile dauern. Bitte bleiben Sie geduldig. Oft müssen Sie kauen und sprechen erst wieder „neu lernen“.

Durch regelmäßige Kontrollen ermöglichen wir den dauerhaften Erfolg. Wenn Sie wünschen, erinnern wir sie gern im Rahmen unseres Recall-Systems an die notwendigen Kontrolltermine.

Bitte reinigen Sie herausnehmbaren Zahnersatz nicht mit Zahnpasta und Zahnbürste, sondern besser mit einer Flüssigseife und einer speziellen Prothesenbürste. Durch Zahnpasta werden hochglanzpolierte Prothesenflächen mit der Zeit aufgeraut und stumpf. Dadurch setzen sich leicht Ablagerungen fest.

Sollte mit ihren Zahnersatz etwas nicht in Ordnung sein, dann wenden Sie sich bitte an uns. Auf keinen Fall, sollten Sie selbst „Hand anlegen“, z.B. an Klammern oder anderen Halteelementen biegen oder abgebrochene Teile ankleben. Die Folgen können sein: Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von Garantieansprüchen an das zahntechnische Labor bzw. aufwändige und teure Reparaturen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit ihrem neuen Zahnersatz. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben. Wir beraten Sie gern.

Parodontose – was ist das?

Unter dem Begriff Parodontose versteht man eine weitverbreitete Erkrankung des Zahnhalteapparates. Für den Zahnarzt stellt sie sich in verschiedenen Formen dar. Langsam schleichend oder auch schnell fortschreitend. Dabei werden fast schmerzlos Zahnfleisch, Wurzelhaut und Kieferknochen, also der gesamte Zahnhalteapparat, durch eine chronische Entzündung zerstört. Die Zähne lockern sich. So können auch ansonsten gesunde kariesfreie Zähne ihre Funktion verlieren.

Weitere Informationen zu Parodontose

Die Entzündung

Sie wird überwiegend durch Bakterien in weichen Zahnbelägen hervorgerufen, die sowohl über als auch unter dem Zahnfleisch am Zahn haften. Diese Bakterien erzeugen Giftstoffe und Säuren, die Zähne und Zahnfleisch angreifen. Dabei wird die Immunabwehr in negative Richtung (Knochenabbau) überschießend aktiviert. Zahnstein, klebrige Speisereste, überstehende Füllungsränder u.a. begünstigen die Entstehung von weichen bakteriellen Belägen (Plaque).

Falsche Belastung

Die Entzündung wird durch falsche Belastung der Zähne beschleunigt und verstärkt. Hierzu gehören u.a. Zahnlücken, falsche Zahnstellung, nächtliches Knirschen, unbewusstes, verkrampftes Zusammenpressen der Zähne aber auch mangelhafte Kautätigkeit durch zu weiche Nahrung.

Ursachen

Eine der wichtigsten Ursachen ist das Rauchen. Hierdurch wird eine Parodontose mit ausgelöst bzw. eine bereits entstandene Entzündung weiter beschleunigt und verschlimmert. Auch chronische Allgemeinerkrankungen (z. B. Diabetes) können bei der Entstehung bzw. Verschlimmerung des Zahnbettschwundes eine Rolle spielen. Parodontose ist also eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats und wird besser Parodontitis genannt.

Erste Anzeichen

Schon die ersten Anzeichen einer beginnenden Parodontitis müssen richtig erkannt und bekämpft werden. Merkmale einer Entzündung sind Rötungen und Schwellung des Zahnfleisches, Zahnfleischbluten und häufig auch Mundgeruch. Erfolgt keine Behandlung, bilden sich Zahnfleischtaschen, die später mit eitrigem Sekret gefüllt sind. Der Kieferknochen wird abgebaut. Das Zahnfleisch geht scheinbar zurück, die Zähne erscheinen länger, lockern sich und gehen schließlich verloren.

Die Parodontalbehandlung

Die Behandlung der Parodontitis richtet sich danach, wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Zuerst werden wir alle Entzündungsursachen sorgfältig beseitigen, z.B. in dem wir Zahnstein und weiche Zahnbeläge im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung (PZR) entfernen. Gleichzeitig erhalten Sie Hinweise, um eine optimale Mundhygiene zu erreichen. Weiterhin werden wir eine gleichmäßige Belastung des gesamten Gebisses anstreben. Manchmal müssen einige Zähne leicht beschliffen werden damit die Kauflächen gut ineinander passen. Fehlende Zähne werden langfristig ersetzt, da nur durch eine geschlossene Zahnreihe eine gleichmäßige Belastung erreicht werden kann. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung behandeln wir vorhandene Zahnfleisch- und Knochentaschen. In örtlicher Betäubung werden dabei werden die Wurzeloberflächen in den Zahnfleischtaschen schonend mit Ultraschall gründlich von allen bakteriellen Ablagerungen gereinigt. Anschließend erfolgen Spülungen der Zahnfleischtaschen mit antibakteriellen Lösungen. In bestimmten Fällen ist eine gezielte antibiotische Behandlung sinnvoll. Unter bestimmten Umständen werden wir mit Ihrem behandelnden Allgemeinarzt zusammen arbeiten, wenn bei Ihnen eine Grunderkrankung vorliegt, die Auswirkungen auf den Zahnhalteapparat hat.

Temperaturempfindlichkeit

Nach der Parodontalbehandlung bzw. einer PZR können einzelne Zähne vorübergehend auf Temperaturreize empfindlich reagieren. Das ist eine natürliche Folge der Behandlung. Bitte wenden Sie sich an uns, wenn diese Empfindlichkeit nach einigen Wochen nicht von selbst abklingt.

Ihre Mitarbeit ist entscheidend!

Die Behandlung ist nur dann sinnvoll und langfristig erfolgversprechend, wenn Sie aktiv mitarbeiten. Dazu gehört, dass Sie unseren Empfehlungen folgen, eine gewissenhafte Mundhygiene betreiben und  alle Kontrolluntersuchungen sowie PZRs im Rahmen unseres Recalls wahrnehmen, um eine erneute Infektion und damit ein Voranschreiten der Erkrankung zu vermeiden.